Eisenbahn

Da ich nicht nur in der Vergangenheit häufig Aufnahmen von Zügen und Gleisanlagen gemacht habe, sondern immer noch mache, musste ich mich der Frage stellen: „Wie bringe ich etwas System in das Ganze“?

Ich entschied mich für eine Art Eisenbahn-Tagebuch auf meiner eigenen Webseite. Hier werde ich nun, mit wenigen und nur gelegentlich mehr Hinweisen versehen, nach und nach meine Eisenbahn-Fotos für mich in eine gewisse Ordnung bringen und gleichzeitig Interessierten zugänglich machen.

Die aktuellesten Fotos stehen ganz oben auf der Webseite und die zeitlich zurückliegenden Fotos, streng nach Aufnahmedatum sortiert, entsprechend weiter unten. Der Eintrag aktueller Aufnahmen hat Vorrang vor dem Nachtrag zurückliegender Aufnahmen.

Mit dem Aufbau der Webseite habe ich am 06.09.2016 begonnen und werde nun versuchen,  nach und nach die Aufnahmen bis zum Jahr 2005 einzubinden. (Ein großer Nachteil, weil zeitaufwendig und deshalb zeitraubend, ist das "Verkleinern" der Fotos um sie auf die Webseite zu bringen. Daran, so fürchte ich, kann mein Vorhaben auch scheitern.)

Ich bin kein Fotograf, mache keine Bilder vom Stativ und verfüge auch nicht über eine ausgefeilte Technik, sondern lediglich über eine kleine Digitalkamera, die ich quasi immer bei mir habe, weil sie in die Hemdentaschen passt. Deshalb habe ich auch nicht den Anspruch, eine Lok zum Beispiel mit einer besonderen Wolkenformation am Himmel abzulichten. Ich lege mich auch nicht stundenlang auf die Lauer, damit mir etwas vor die Linse kommt. Alle meine Aufnahmen sind im Grunde Schnappschüsse, die meist nur entstanden sind, weil ich meine Digitalkamera immer griffbereit dabei habe.
 
Bin ich mit dem Fahrrad unterwegs, führt mich jede Fahrt mindestens einmal am Bahnhof meiner Heimatstadt, Borken (Hessen) an der Main-Weser-Bahn vorbei. Im Grunde kann man dort nicht sehr viel Abwechslung erwarten. Der Bahnhof verfügt über zwei sogenannte TEN-Gleise, ein zusätzliches Gleis für Überholungen und ein weiteres, weitgehend brachliegendes, Gleis. Das 4. Gleis ist nicht elektrifiziert. Es ist an seinem westlichen Ende über eine elektrische Weiche mit dem dem Auszugsgleis zum Industrie-/Gewerbegebiet verbunden und verfügt dort auch über ein Gleissperrsignal. An seinem östilchen Ende befindet sich eine Wegrollsicherung mit Gleissperrsignal (mechanisch, handbetrieben -  und über eine handbetriebene Schlüsselweiche eine Verbindung zum Überholgleis (Gleis 3). Die Richtigkeit dieser Angabe muss ich gelegentlich noch verifizieren!)

Es freut es mich deshalb umso mehr, wenn ich durch Zufall mal etwas vom Alltag Abweichendes erwische. Über die Jahre hinweg, ist da auch so einiges zusammengekommen.

Gelegentlich lassen sich Abweichungen vom normalen Bahnverkehr erkennen, die mich dann, auch abweichend von meinen normalen Stippvisiten am Bahnhof, schon mal etwas länger am Bahnhof verweilen lassen.

Die meisten Aufnahmen sind am Bahnhof Borken (Hessen) und auf den städtischen Gleisen unseres Industrie-/Gewerbegebietes entstanden. Dort verfügen einige Logistikdienstleister (Subunternehmer für die Lagerung von Autoteilen des VW-Konzerns u.a.), eine Boden- und Baustoffaufbereitungsfirma und ein Umspannwerk der Firma Tennet über eigene Gleisanschlüsse.

Da ich nicht ausschließlich nur mit dem Fahrrad unterwegs bin, gibt es auch Fotos von Eisenbahnen, wenn ich anderweitig unterwegs bin.

Die für VW tätigen Subunternehmen werden in der Regel wochentäglich zweimal beliefert  Die Baustoffaufbreitungsfirma erhält in unregelmäßigen Abständen Lieferungen von Bahnschotter und kompletten Zügen mit Bahnschwellen aus Beton. Bei diesen Zügen handelt es sich in der Regel und Privatbahnen bzw. Loks und Züge von privaten Gleisbauunternehmen die das Material anliefern oder auch aufgearbeiteten Bahnschotter abholen.

Gelegentlich werden an einer zugänglichen, improvisierten Stelle auch Waggons für die Beladung mit Holz (Grubenholz und auch Stammholz) aus dem Kellerwald bereitgestellt.

Erläuternder Hinweis:

Erster Schritt der Veröffentlichungen auf meiner Eisenbahn-Seite ist immer das Einstellen der Bilder ins Web.

Im zweiten Schritt werden die Bilder nummeriert und eine kurze Beschreibung angefügt - oder auch nicht, wenn die Bilder allein genug Aussagekraft besitzen.

In einem dritten Schritt kommentiere ich ggf. einzelne Bilder oder Vorkommnisse etwas ausführlicher, wenn ich dies für sinnvoll halte. Auf diese Weise wird aus einer gewissen Anzahl zusammengehörender Bilder ein Paket geschnürt, d.h. die "Sache" rund gemacht .

Kommt es noch zu einem vierten Bearbeitungsschritt dann befindet sich der angefügte Text immer in einem solchen, grau hinterlegten Rahmen. Diese Texte beruhen entweder auf einer späteren, weitergehenden Recherche oder der nachträglichen, sachlichen Richtigstellung von zuvor unkorrekten Texten. Meine Kenntnislage, das Thema Eisenbahn betreffend ist keineswegs statisch, sondern sehr dynamisch und diesen Kenntniszuwachs lasse ich bei gelengentlicher Durchsicht des bisher Veröffentlichten in diese Texte einfließen.

Für die ganz Interessierten: Die Gleisanschlüsse im Industrie-/Gewerbegebiet sind nach und nach an einem alten Anschlußgleis des ehemaligen Braunkohlekraftwerkes der Preussen Elektra (später e.on) entstanden. Das Kraftwerk wurde 1991 vom Netz genommen und wenige Jahre später weitgehend abgerissen. Ein begrenzter Gebäudeskomplex, aus der Zeit der Grundsteinlegung 1922,  ist unter Industriedenkmalschutz gestellt worden. Bei dem heute benutzten Gleis handelte es sich ursprünglich um eine 3-Schienentrasse. Die Abraumzüge der Grubenbetriebe wurden auf 900 mm Schmalspur betrieben, die Kohlenzüge auf Normalspur. Die dritte Schiene wurde inzwischen fast komplett abgebaut. Nur an zwei Bahnübergängen ist das 3-Schienengleis noch zu erkennen. Die Verbindung zum Bahnhof Borken erfolgte damals, und auch heute noch, über eine Kehre mit Anschluss an Gleis 3 und 4 im Bahnhof. Abholungen am Bahnhof erfolgten lange Zeit mit einer werkseigenen Zweikraftlok von Henschel & Sohn, Kassel, Type: Bo-Bo aus dem Jahr 1935. Die Lok fuhr im Werksbereich unter 1200 Volt Gleichspannung und im seinerzeit noch nicht elektrifizierten Bahnhofsbereich der Main-Weser-Bahn übernahm eine 700 Volt Batterieanlage den Antrieb. Nachdem die Main-Weser-Bahn im Jahr 1966-1967 elektrifiziert wurde, erlosch die Betriebserlaubnis der Werkslok für ihren Einsatz in diesem Bereich.

Abbildung unten: Die Zweikraftlokomotive kann man heute noch im Themenpark des Hessischen Braunkohle Bergbaumuseums besichtigen. Der Themenpark liegt östlich am ehemaligen Anschussgleis des Kraftwerkes in der "Spitze" des Anschlussess an die Main-Weser-Bahn. 

Ich wünsche viel Spaß beim Stöbern nach – vielleicht noch – Unbekanntem.

Die Fotos unterliegen dem Copyright. Eine Weiterverbreitung ist aber unter Angabe der Quelle  ©ljbaumann.de möglich.

Wer Fragen oder Anregungen hat, darf gerne über ljbaumann@ljbaumann.de mit mir in Kontakt treten

Hinweis: Diesen Vorspann werde ich gelegentliche noch mit ein paar Erläuterungen und Kartenausschnitten ergänzen.


Hinweis: Wer im weitesten Sinne an dem Thema Eisenbahn interessiert ist, darf auch gerne in meiner - unkommentierten - Fotosammlung stöbern. Drei Links führen zu den Bildern.

https://boxershiva.de.quickconnect.to/photo/share/s6fpomhb

https://boxershiva.de.quickconnect.to/photo/share/hjiut4ri

Unter dem ersten Link sind Eisenbahnbilder von 2005 bis  Juni 2013 und unter dem zweiten Link die Aufnahmen nach Juni 2013 bis heute abgelegt.

Da ich inzwischen auch gelegentlich mit der Videocam Fotos mache, gibt es noch einen dritten Ordner mit Eisenbahnfotos. Der Zugriff kann über folgenden Link erfolgen: 

https://boxershiva.de.quickconnect.to/photo/share/2irrmpyl

Einge kleine Auswahl meiner Bilder findet sich gelegentlich auch in kommentierten Zusammenfassungen wieder, die ich als PDF-Dokumente hier zur Verfügung stellen:

Bahnhof Borken (Hessen) - Eine kritische Bestandsaufnahme und Vorschläge für die Modernisierung [Vers. 28.05.2015] 

Gleisanschluss der ehem. Ziegelei  in Borken (Hessen) [Vers. 26.04.2017]

Ehemalige Müllentladestation Wabern-Uttershausen - Wie sieht es dort heute, im Jahr 2017, aus? [Vers. 24.04.2017]

Hinweis: Die PDF-Dokumente unterliegen gelegentlichen Ergänzungen/Überarbeitungen und/oder Korrekturen. Hinter dem Link ist deshalb das jeweilige Veröffentlichungsdatum angegeben.

Meine Fotosammlung ist über die oben angegebenen Links derzeit nicht erreichbar, weil ich auf meiner NAS eine Festplatte wechseln muss und leider nicht genau weiß, wie ich vorzugehen habe, ohne einen Datenverlust zu erleiden. Die Hardware ist bereits seit längerer Zeit vorhanden.

Viel Spaß!


04.11.2017

Heute habe ich die Gelgenheit wahrgenommen, während meines Reha-Aufenthaltes in Bad Liebenstein, einen Ausflug in das Dampflokwerk Meiningen zu unternehmen. Ab November gelten dort - für Einzelbesucher - eingeschränkte Besuchsmöglichkeiten, an dem jeweils ersten und dritten Samstag des Monats um 10:00 Uhr. Ich hatte zuvor von der Möglichkeit, meinen Besuch über die Internetseite des Dampflokwerkes anzukündigen, Gebrauch gemacht. Der Eingang meiner Mail wurde mir auch durch eine Antwortmail bestätigt.

 

Es ging zunächst von Bad Liebenstein, Haltestelle Löwenplatz, früh um 8:04 Uhr mit dem Bus der Linie 106 der Verkehrsgesellschaft Wartburgkreis (VGW) nach Bad Salzungen Haltestelle (Bus)bahnhof (Ankunft: 8:30).

Um 8:41 Uhr konnte ich die Fahrt mit der Süd-Thüringen-Bahn (STB) auf der Werra-Bahn nach Meiningen (Ankunft: 9:02 Uhr) fortsetzen. Die Rückfahrt von Meiningen nach Bad Salzungen erfolgete um 14:37 Uhr mit Ankunft in Bad Salzungen um 15:09 Uhr. Mit Abfahrt um 15:45 Uhr ging es mit der VGW wieder nach Bad Liebenstein (Ank.: Löwenplatz 16:12 Uhr.)

 

Vom Bahnhof in Meiningen ging es etwa 15 Minuten zu Fuß zum Dampflokwerk. Der Kartenausschnitt markiert die kurze Wegstrecke am Busbahnhof vorbei zur Bella-Aul-Str und zur Ernststraße. Am Ende der Ernststraße liegt die Straße "Am Flutgraben". Unter der Hausnummer 2 befindet sich der Eingang in das Meininger Dampflokwerk. Dort hatte sich eine gute halbe Stunde vor dem Führungsbeginn schon eine Gruppe von 20 - 30 Besuchern eingefunden. 

Eine Autofahrt hatte mich erst kürzlich - mehr zufällig - nach Meiningen geführt. Ich hatte seinerzeit allerdings nur Gelegenheit dem Bahnhof einen Kurzbesuch abzustatten. Für mehr blieb leider keine Zeit und das Dampflokwerk war vom Bahnhof aus nicht erkennbar. Die Eisenbahnfotos von diesem Ausflug werden zu einem späteren Zeitpunkt - dem Datum 31.07.2017 nach - weiter unten veröffentlicht.

Bild 1 - Beschrankter Bahnübergang auf dem Weg vom Bahnhof zum Dampflokwerk in Meiningen in der Bella-Aul-Straße. Das in das Andreaskreuz integrierte Lichtsignal ist in den alten Bundesländern nicht üblich. Dort sind Blinklicht und Andreaskreuz i.d.R. getrennt angeordnet. Die Lichtzeichen- und Blinklichtanlagen für Bahnübergänge auf Schienenhöhe sind nicht Bestandteil der Straßenverkehrsordung sondern unterliegen der Eisenbahn Bau- und Betriebsordnung (EBO).

Bild 2 - Der Bahnübergang mit gerade schließender Schranke auf dem Rückweg zum Bahnhof aufgenommen. Um den in Richtung Eisenach - Abfahrt Bhf. Meiningen um 12:09 Uhr) vorbei fahrenden Zug aufzunehmen, war ich aufgrund meiner unfallbedingten Verletzung des rechten Armes, leider einen kleinen Tick zu langsam.

Bild 3 - Ein altes - scheinbar leerstehendes - Gebäude auf dem Gelände des Dampflokwerkes. Aus Richtung der Ernst Straße aufgenommen. OpenStreetMap weist diese Gebäude als geplante Dampflok-Erlebniswelt aus. Von links nach rechts verläuft die Straße "Am Flutgraben".

Bild 4 - Vor den Werkshallen befinden sich auf dem Werksgelände einige Installationen. Diese Aufnahme zeigt einen Treibradsatz der Schnellzuglokomotive der Baureihe 01.

Bild 5 - dto.

Bild 6 - Wie das Schild verrät, handelt es sich hier um eine Treibachse der Schmalspurdampflokomotiver der Baureihe 99.

Bild 7 - dto.

Bild 8 - Ohne Räder und ohne Tender zur Aufarbeitung aufgebockte BR 50. Diese Ausführung verfügt über Lampenbügel anstelle von Lampenstangen.

Bild 9 - dto.

Bild 10 - Die Aufnahme weist den Hersteller Krauss Maffei und das Baujahr 1938 aus. Gut erkennbar sind die fehlende Radsätze. Weniger gut ist der hintere "Rollwagen", auf dem die Lok aufgebockt ist, erkennbar.

Bild 11 - Hier ist einer der beiden "Rollwagen" besser erkennbar, auf dem in diesem Fall eine BR 52 zur Aufarbeitung aufgebockt ist. Der Rahmen der Lok ruht auf mehreren Hydraulikstempeln auf dem "Rollwagen".

Bild 12 - Im Vordergrund werden ausgebaute Verbindungsleitung zwischengelagert. Der Hintergrund zeigt eine schmalspurige Tenderdampflokomotive. Möglicherweise handelt es sich vermutlich um eine Lok der Baureihe 99 der Harzer Schmalspurbahn (Achsfolge 1'E1').

Bild 13 - Die Aufnahme zeigt eine kleine, mir unbekannte, Tenderlok.

Bild 14 - Kleine Tenderlokomotive mit unbekannter Baureihenbezeichnung. Es handelt sich, der "speziellen" Kupplung nach, um eine Schmalspurlok.

Bild 15 - Rahmen einer BR 52 ohne Aufbauten und ohne Kessel. Auch weitere Bauteile sind demontiert. Die Lok weist Lampenstangen auf. Das Exemplar weist eine Vorlaufachse mit Vollrädern auf. Der Steuerzylinder ist geöffnet. Im Einsatz waren die Loks der Baureihe 52 mit einem Wannentender.

Bild 16 -  Auch der eine oder andere Schotterwagen wird im Meininger Dampflokwerk aufgearbeitet.

Bild 17 - Eine Detailaufnahme von der BR 52 von Bildnummer 15 zeigt den geöffneten Steuerzylinder und geschlossenen Dampfzylinder. Einige Teile der Heusingersteuerung sind demontiert. (Schwinge, Gegenkurbel usw.) Die Verbindungen zum Kreuzkopf sind ausgebaut.

Bild 18 - Eine weitere Detailaufnahme zeigt einen Blick in den geöffneten Steuerzylinder. Der Schieber im Zylinder ist demontiert.

Bild 19 - Lok-Daten, der auf den vorausgegangenen Bildern, bis auf den Fahrgestellrahmen demontierten, abgebildete Lok. Unter dem folgenden Link gibt es einige Informationen zu dieser Lok. Die Lok gehört dem Eisenbahnmuseum Leipzig. Unter dem Link kann man auch Fotos der Lok unter Dampf sehen.

Bild 20 - Detailaufnahme

Bild 21 - Detailaufnahme

Bild 22 -  Ein historischer Münchener Straßenbahnwagen steht zur Aufarbeitung bereit.

Bild 23 - Detailaufnahme

Bild 24 - Kleine Schmalspur-Tenderlok mit typischer Kupplung und nur einem Puffer.

Bild 25 - Ein zweiachsiger Personenwagen in der Aufarbeitung. Es könnte sich um einen Schmalspurwagen handeln? 

Bild 26 - Die Aufnahme zeigt eine Dieslok für den Rangierdienst in Aufarbeitung und im Bildvordergrund den vom Lokrahmen demontierten Führerstand der BR 52. 

Bild 27 - Eine Detailaufnahme des Führerstandes weist die Lok konkret als 52 8154 aus. 

Bild 28 - Seitenansicht: Lokomotivrahmen mit aufgebauten Kessel.

Bild 29 - Rückansicht: Lokomotivrahmen mit aufgebauten Kessel. Die Öffnung zeigt den Zugang zur Feuerung.

Bild 30 - Seitenansicht: Lokomotivrahmen mit aufgebauten Kessel.

Bild 31 - Eine weitere Detailaufnahme des vorangegangenen Objektes.

Bild 32 - Frontansicht: Lokomotivrahmen mit aufgebauten Kessel -.Rauchkammertür geöffnet.

Bild 33 - Die Aufnahme zeigt möglicherweise einen kompletten Radsatz einer BR 41 - Achsfolge 1`D1`- Güterzugdampflokomotive. In der abgebildeten Reihenfolge der Achsen könnte es sich bei der Achse im Vordergrund um die Achse der Nachlaufräder und bei der Achse im Hintergrund um die Achse der Vorlaufräder handeln. Die Anordnung des Treibradsatzes legt diese Vermutung nahe. Zum Vergleich die Detailaufnahme eines HO-Modells:

 

 

Es kommen aber auch noch andere Baureihen in Frage. Die BR 86 verfügt über die gleiche Achsfolge.

Bild 34 - Ob dieses Fahrzeug zur Aufarbeitung bereitsteht oder als Schienentraktor der Verschiebung von Fahrzeugen im Dampflokwerk dient, ist mir nicht bekannt.

Bild 35 - Die Aufnahme zeigt den vorderen Teil eines Lokomotivrahmens ohne Kessel einer nicht bestimmten Baureihe.

Bild 36 - Der gleiche Lokomotivrahmen vom anderen Ende aus gesehen. Deutlich ist erkennbar, wie der Rahmen auf dem "Stempel" und dem "Rollwagen" gelagert ist.

Bild 37 - Die Aufnahme zeigt entweder nigelnagelneue oder hervorragend aufgearbeitete Radachsen.

Bild 38 - Weitere Radachsen

Bild 39 - dto.

Bild 40 - Im Bildvordergrund ist eine Treibachse zu sehen.

Bild 41 - Auch diese Aufnahme zeigt vorne links eine Treibachse (Schmalspur). Dahinter stehen zwei radbestückte Achsen. Alle drei Achsen unbekannter Profilgröße gehören zu einer Schmalspurlokomotive.

 Bild 42 - Im Hintergrund steht eine Drehmaschine älteren Baujahrs für Lokomotivräder,

Bild 43 - Das gusseiserne Gehäuse der Drehmaschiene weist als Baujahr 1942 aus. Das zusätzlich angebrachte Metallschild weist auf eine Überarbeitung der Machiene im Jahr 2013 hin und gibt ein Gewicht von 72.000 kg an. Dies entspricht annähernd dem Gewicht einer Abraumlok aus dem ehemaligen Borkener Braunkohlerevier. 

 Bild 44 - Detailaufnahme der Radsetzdrehmaschiene.

Bild 45 - Weitere Radachsen

Bild 46 -

Bild 47 - Weitere Radachsen mit "Speichenrädern". Die Spurweite lässt sich auf dem Foto nicht abschätzen. Sicher erscheint nur, dass es sich nicht um normalspurige Radachsen (1.435 mm) handelt. 

Bild 48 - Auf dieser Aufnahme ist eine Radachse mit besonders großen Rädern zu sehen. Sie könnte zu einer Schnellzugdampflokomotive der Baureihe 01 oder 03 mit Raddurchmessern von 2.000 mm gehören? Dahinter stehen drei Achsen die zu einer Lokomotive der Baureihe 50 mit 1.400 mm Raddurchmesser gehören könnten.

Bild 49 -  Radachsen ohne bekannnte Zuordnung mit wulstigen Radkränzen.

Bild 50 -  Bild mit falscher Zugehörigkeit wurde entfernt!

Bild 51 -

Bild 52 - Radachse mit unbekannter Verwendung.

Bild 53 -dto.

Bild 54 - Typenschild einer hydraulischen Einständerziehpresse


Bild 55 - Im Bildvordergrund ist ein Schweißroboter für Kessel zu sehen. Dieser sollte die manuelle Kesselschweißung ersetzten, kommt aber nicht in dem erwarteten Umfang zum Einsatz. Im Bildhintergrund ist ein Kesselneubau erkennbar.

Bild 56 - Im Bild rechs ist eine Kesselblechbiegemaschiene zu sehen. Die Bleche besitzen eine Stärke bis zu 25 mm.

Bild 57 - Kesselneubau mit vielen Löcher für die späteren Vernietungen.

Bild 58 - Detailaufnahme des Kesselneubaus.

Bild 59 - Hinweis auf die Wandstärke der Kesselbleche

Bild 60 - dto.

Bild 61 - Der Neubaukessel von der anderen Seite.

Bild 62 - Eine Nostalgieecke in der Kesselfertigungshalle. 

Bild 63 - Detailaufnahme eines Dampflokkessels.

Bild 64 - Dampflokkessel n der Bearbeitung.

Bild 65 - dto.

Bild 66 - Blick in den Feuerungsraum.

Bild 67 - dto.

Bild  68 - Ganz, ganz viel Nieten.

Bild 69 - Blick aus Richtung der Rauchkammertür in die Rauchkammer eines Dampflokkessels.

Bild 70 - 1. Klasse D-Zug-Wagen der Deutschen Reichsbahn.

 

Bild 71 - Verschiedene Radsätze

Bild 72 - Fussball-Weltmeister 1954 - Wagen aus dem legendären Weltmeisterzug bestehend aus einer Zuggarnitur des VT 08. Fotos zu diesem Zug sind und diesem Link zu finden.

Auf  You-Tube gibt es ein kleines Video, wie der Zug am 20.11.2010 auf das Gelände des Meininger Dampflokwerkes gekommen ist.

Bild 73 - dto.

Bild 74 - Wannentender der 52 8154. Die Lok steht zur Zeit in der Werkhalle zur Aufarbeitung. Vgl. Bild 27. Weitere Bilder zu BR 52 8154 gibt es hier.

Bild 75 - Zwei abgestellte Meininger Klima-Schneeräumfahreuge. Mehr Informationen sind über folgenden Link erhältlich. Das vordere Fahrzeug ist älterer Bauart und weist noch die deutlich erkennbaren kleinen "Signallampen" auf, über die hat der Bediener des Schneepfluges mit dem Lokführer der Schiebelok visuell kommunizierte. Mit den linken drei Lichtsignalen wurde "Fahrt", "Achtung" und "Halt" signalisiert. Die rechte Signalreihe signalisierte die Geschwindigkeiten 10 km/h, 20 km/h, 30 km/h, 40 km/h und 50 km/h. Später gebaute Fahrzeuge erhielten in der Bedienerkabine eine Gegensprechanlage. Hiermit war die verbale Kommunikation mit dem Lokführer möglich und die Lichtsignalanzeige überflüssig.

Bild 76 - Zwei Sonderfahrzeuge (Dienstfahrzeuge) der DB deren Einsatz / Verwendung nicht bekannt ist. Unter den Wagen sind scheinbar "hydraulische" Kreuze montiert, die auf dem Gleiskörper aufsetzen könnnen. Eine ähnliche Vorrichtung ist mir von motorbetriebenen Draisinen bekann, die nur in eine Richtung fahren können (weil der Automotor nur über einen Rückwärtsgang verfügt und die Einrichtung der Draisinen eine andere Sitzposition nicht zulassen). Diese Draisinen werden über eine Hebevorrichtung, die auf dem beiden Schienen aufsetzt, manuell angehoben, über einen Drehteller unter dem Fahrzeug auch manuell in die andere Richtung gedreht und wieder auf den beiden Schienen aufgesetzt.

Recherchen zu den Meininger Klima-Schneeräumfahrzeugen haben mir zufällig weitere Erkenntnisse über die oben abgebildeten Fahrzeugen gebracht. Es handelt sich ebenfalls um Schneeräumfahrzeuge. Wie, mit welcher Schiebelok und welchem Bedienpersonal, diese Fahrzeuge allerdings zum Einsatz kommen, bleibt zunächst noch unbeantwortet? Den Hinweis auf diesen Fahrzeugtyp habe ich unter folgendem Link gefunden.

Bild 77 - Darstellung verschiedner Spurbreiten, von denen Dampflokomotiven im Meininger Dampflokwerk aufgearbeitet oder hergestellt werden können. Unter WIKI findet man eine Liste aller weltweiten Gleisspurbreiten.

Bild 78 - MITROPA-Speisewagen der Deutschen Reichsbahn.

Bild 79 - Durchgehend 1.KLasse D-Zug-Abteilwagen der Deutschen Reichsbahn.  

Bild 80 - B y B Kesselwagen für den Transport brennbarer Flüssigkeiten.

 

Bild 81 - Einzeln abgestellter 4-achsiger Schlepptender einer Dampflokomotive, die vermutlich in der Werkhalle zur Aufarbeitung steht. Auf dieser Aufnahme ist nicht erkennbar, wie der Heizer an die Kohle kommt. Vermutlich handelt es sich um einen Tender einer ölgefeuerteten Dampflok der Baureihe 043 (ehemals BR 44), wofür auch der Einfüllstutzen auf dem Tender spricht. Ein Foto einer solchen Lok findet man unter diesem Link. Nur als Hinweis: Bei der Deutschen Reichsbahn hat es auch Dampflokomotiven mit Kohlenstaubfeuerung gegeben, die auch über einen geschlossenen Tender verfügten.

Bild 82 - Ein weiterer Kesselwagen 

Bild 83 - Zwischen den beiden Kesselwagen ist ein weiteres Schneeräumfahrzeug der DB erkennbar. 

Bild 85 - Ein älterer DB Regio-Wagen mit zwei Mitteleinstiegen. Dieser Wagen ist möglicherweise zusammen mit dem Weltmeister-Zug am 20.11.2010 auf das Gelände des Meininger Dampflokwerkes gekommen. Der weiter oben angeführte YouTube-Link legt diese Vermutung nahe. Der Wagen diente sicher als umgerüsteter Zwischenwagen zwischen dem VT08 mit Scharfenbergkupplung (Schaku) und der Lok BR 218 mit normaler Kupplung.

Bild 86 - Die Aufnahme zeigt das auf Bild 83 bereits gezeigte Schneeräumfahzeug in voller Größe. Ob diese Fahrzeuge wie einstmals praktiziert, immer noch aus alten Dampflok-Schlepptendern hergestellt sind, entzieht sich meiner Kenntnis. Die Form des Fahrzeuges erinnert schon stark daran.

Bild 87 - Vierteilige VT 08 Zuggarnitur zum Fussballweltmeister 1954 - Wagen (Bild 72 und 73).

Bild 88 - dto. - Mehr Informationen über den VT 08 gibt es unter WIKI.

Bild 89 - 1. und 2. Klasse D-Zug- / Eilzugabteilwagen. Die in Deutschland übliche Markierung des 1- Klasse Bereichs mit einen durchgehenden gelben Balken unterhalb der Dachkante  (vgl. Bild 79) fehlt auf diesen Wagen.

Bild 90 - dto.

 

Bild 91 - dto.

Bild 92 - dto.

Bild 93 - Scheinbar komplette Güterzugdampflokomotive deren Beschriftung allerdings fehlt.. Dadurch ist die Baureihe dieser Lok mit der Achsfolge 1'E nicht ohne weiteres erkennbar.

Bild 94 - Detailfoto der Dampflokomotive von Bild 93. Zu erkennen ist, dass die Lok doch nicht so komplett ist, wie zuvor bei Bild 93 noch vermutet wurde: Es fehlt die Verbindung zwischen Kreuzkopf (siehe folgendes Bild) und Antriebsachse, der sogenannten Treibachse. Das Lager an der Antriebsachse ist zu Schutz vorübergehend abgedeckt. Die Gegenkurbel ist auf der Antriebsachse montiert (nach oben stehend). Die Schwingenstange an der Gegenkurbel fehlt. Alle Achsen sind mit Kuppelstangen verbunden.

Bild 95 - Ein weiteres Detailfoto der gleichen Lok zeigt die Heusinger Steuerung. Oben links ist der Steuerzylinder und darunter der Dampzylinder für den Antrieb der Lokomotive erkennbar. Folgende Teile der Steuerung sind erkennbar: Oben vom rechten Bildrand nach links in Richtung Steuerzylinder verlaufend die Steuerstange. Die Steuerstange ist mit dem Voreilhebel - von oben schräg nach links unten verlaufend - verbunden. Im oberen Drittel des Voreilhebels ist die Verbindung mit der Schieberschubstange des Steuerzylinders zu sehen. Etwa auf halber Höhe des Voreilhebels befindet sich rechts der Kreuzkopf. Er ist auf dem Foto provisorisch auf zwei Brettern gelagert. Am unteren Ende des Voreilhebels ist die waagerecht verlaufende Lenkerstange, die Verbindung zum Kreuzkopf montiert. Die Treibstange - ausgehend vom Kreuzkopf zur Antriebsachse - fehlt. Bei der unten rechts im Bild verlaufende Stange handelt es sich eine Kuppelstange, die zwei benachbarte Achsen miteinander verbindet.  Durch den am rechten Bildrand hängenden "Bügel" verläuft die hier fehlende Treibstange.

Bild 96 - Auch die Frontaufnahme gibt keinen Hinweis auf die Baureihe. Evtl. handelt es sich um eine BR 50 ebenfalls mit Lampenbügel, wie sie auf Bild 8 zu sehen ist.

Bild 97 - Sonderfahrzeug der Netz Sicherheit. Dahinter steht eine Diesellok der eheReichsbahn Baureihe V 100.

Bild 98 - Werklok 202 563-3 des Dampflokwerks Meiningen. Es handelt sich um eine ehemalige V 100 der Deutschen Reichsbahn. Weitere Fotos zu dieser Lok gibt es hier.

 

 Bild 99 - Spezialwagen der DB Netz Notfalltechnik.

 

Bild 100 - Noch einmal die Lok von Bild  93 bis 96. Auf dieser Aufnahme ist erkennbar, dass es sich bei den Rädern der Vorlaufachse um Speichen- und nicht um Vollräder handelt.  

Bild 101 - Noch einmal der gleiche Wagen von Bild 89 bis 92 - nun von der anderen Seite.

Bild 102 - Lokdrehscheibe des Meininger Dampflokwerkes.

Bild 104 - Abgestellte, verkehrstüchtige Güterzugdampflokomotive der Baureihe 50.

Bild 106 - dto.

Bild 107 - dto. - Die Lok gehört dem Meininger Dampflok Verein e.V.. Weitere Bilder zur Baureihe 52 sind unter dem Link zu sehen.

Bild 108 - Ein "Exot" unter den Dampflokomotiven im Dampflokwerk Meiningen: Elektrische Lokomotive der Baureihe 175. Die Lok ist in einem hervorragenden optischen Zustand. Ob die Lok aber tatsächlich auch fahrbereit ist, wage ich bei der tristen Vergangenheit, die diese Lok lange Zeit gefristet hat, in Frage zu stellen.Leider ist mir dies nicht bekannt. Möglicherweise handelt es sich "nur" um eine museumsreife Aufarbeitung.

Nachträglich von mir durchgeführte Recherchen zu dieser Lok bestätigten mir, dass es sich tatsächlich um ein Museumsexemplar des Nürnberger Verkehrsmuseums handelt und wegen eines Motorschadens aus eigenem Antrieb nicht mehr fahrbar ist. Die Lok wurde am 17. Oktober 2005 bei einem Brand im Verkehrsmuseum Nürnberg beschädigt. Zur Aufrbeitung kam sie dann nach Meiningen, wo sie offensichtlich temporär eine 2. Heimat gefunden hat. Aus Kostengründen stehen scheinbar die "museumsreife" Fahrzeugaufarbeitung auch nicht unter besonderen Termindruck. Gearbeitet wird vermutlich an den Fahrzeugen, wenn Kapazitäten frei sind.

Bild 109 - dto.

Bild 110 - dto.

Bild 111 - Bei der Baureihe 175 handelt es sich um eine E-Lok mit Schrägstangenantrieb der Bauart Winterthur. Die Achsfolge ist 1'BB1'. Das Gestänge ist bei dem abgebildeten Fahrzeug unvollständig. Die von der etwas höher liegenden Achse des Elektroantriebs mehr oder weniger schräg verlaufende Antriebsstange fehlt. Der Treibraddruchmesser wird mit 1.400 mm und der Laufräder mit 1.000 mm angegeben.

Bild 112 - dto. - Bei den beiden vorderen Radsätzen fehlt sowohl die Treibstange als auch die Verbindungsstange zwischen den Rädern der beiden Achsen. Für Überführungsfahrten, durch eine andere Lok gezogen, werden die Radstangen i.d.R. demontiert.

Die folgende Abbildung eines H0-Märklinmodells der E 75 soll der Verdeutlichung der Achsfolge und dem Stangenantrieb dienen. Der Stangenantrieb ist im Modell etwas vereinfacht nach gebildet. Deutlich ist die Verbindung der Schwungmasse des Elektroantriebes rechts und links mit dem Rad der weiter entfernt liegenden Achse über die jeweilige Antriebsstange erkennbar. Auch die Stangen die jeweils ein Achsenpaar verbinden sind gut erkennbar. 

Bild 113 - Eine fahrbereite Schnellzugdampflokomotive der Baureihe 03, die von den zurückliegenden Meininger Dampfloktagen hier stehengeblieben ist. Der Treibraddurchmesser dieser Lok beträgt 2.000 mm. 

Bild 114 - dto. - Der Betrieb und die Unterhaltung der Lokomotive unterliegt dem Förderverein Schnellzugdampflok 03 1010 e.V.

Bild 115 - dto.

Bild 117 - dto.

Bild 118 - Noch einmal die E-Lok von den Bilder 106 bis 112. Auf dieser Frontseite fehlen die Scheibenwischer, was die in Frage gestellte Betriebstüchtigkeit unterstreicht. 

Bild 119 - Eine weitere Detailaufnahme der BR 50 3501. 

Bild 120 - dto. - Über diese Lok kann man mehr Informationen auf der Internetseite des Meininger Dampflokvereins e.V. erhalten. Dort ist sie u.a. in ihrem Outfit der 70er und 80er Jahre noch mit Wittewindleitblechen abgebildet. Auch eine Abbildung aus dem Jahr 2002 zeigt sie mit Wittewindleitblechen. Nach den dortigen Angaben ist die Lok erst im Jahr 2007 in ihren, die Windleitbleiche betreffenden, Auslieferungszustand von 1940 mit Wagnerwindleitblechen zurückgebaut worden. 

Bild 121 - Dieses Modell der Güterzugdampflokomotive der Baureihe 50 ist, abweichend vom Standard, nicht mit Wittewindleitblechen sondern mit sogenannten Wagnerwindleitbleichen ausgestattet. Mir merkwürdig erscheinen die silbrig glänzenden Haltestangen. die ich in dieser Form bisher an keiner Dampflokomotive zuvor wahrgenommen habe.

Bild 122 - Eine weitere Detailaufnahme der gleichen Lok. - Viele weitere Aufnahmen von Lokomotiven der Baureihe 50 sind unter diesem Link zu finden.

 

Bild 123 - Auf dem Rückweg vom Dampflokwerk zum Bahnhof Meiningen bin ich an dieser Bauzugeinheit vorbeigekommen

 

Bild 124 - Deutlich ist die sehr moderne Bauart dieses Bauzuges erkennbar.

Bild 124 - Im Bahnhof Meiningen herrscht (leider) das triste grün-weiße Einerlei der ErfurterBahn und ...

 

Bild 125 - ... der Süd-Thüringer-Bahn vor.

 

Bild 126 - Da erscheint es als willkommene farbliche Abwechselung wenn plötzlich eine, zwar farblich etwas heruntergekommene, Diesellok der Baureihe 212 von Norden nach Süden durch das Bild huscht.

Bild 127 - Auf dem Abstellgleis vor dem Prellbock ein weiterer, willkommnder Farbtupfer: Ein Schneeräumfahrzeug der Bauart Meiningen. Dieses Hilfsfahrzeug ist nicht selbstfahrend und besitzt lediglich eine Wechselsprechanlage mit der eine verbale Kommunikation mit dem Lokführer der Schiebelok möglich ist. Eine oberflächliche Recherche zeigte Abbildungen von  Kombinationen aus zwei dieser Fahrzeuge mit einer Diesellok der Baureihe 212 oder 216 dazwischen. Auch von der Kombination von nur einem Schneepflug mit einer Dieselokomotdive finden sich Abbildungen. 

Bild 128 - dto.- Bilder zum Meininger Schneepflug finden sich unter diesem Link.

Bild 129 - Die genaue Bezeichnung dieses Fahrzeuges lautet: 80 80 970 5 018-7. Mehr Fotos von Schneeräumfahrzeugen - auch von diesem Fahrzeug - sind unter dem Link zu finden.

Bild 130 - Das Fahrzeug wartet auf seinen Einsatz im kommenden Winter. Für seinen Einsatz in beide Richtungen bedarf es immer einer Drehscheibe weil es nur einen Bedienerstand und Schneeschieber aufweist. Im Web ist das Foto des gleichen Fahrzeuges am gleichen Standort unter dem Link auch zufinden. Das Fahrzeug steht also schon etwas länger auf diesem Abstellgleis.

31.07.2017

Kleine Exkursion nach Meiningen über Gerstungen und Heringen (Werra)

 

- In Bearbeitung -

19.06.2017

Heute in den Mittagsstunden - nach der vorhandenen Bahnhofsuhr war es 10:44 Uhr - wurde für viele Reisende der Bahnhof Borken (Hessen) zur unvorhergesehenen Endstation. Gerade in dem Augenblick als ich per Fahrrad am Bahnhof ankam rollte ein IC auf Gleis 3 ein. Zu diesem Zeitpunkt konnte mir noch nicht klar sein, welcher Grund hierfür vorlag. Ungewöhnlich war es allemal, handelte es sich doch um das Überholgleis auf dem der IC nun stand. Welcher Zug sollte Vorrang vor diesem IC genießen? Dies war mein erster Gedanke, der aber schnell beiseite geschoben werden konnte. Lediglich für eine Überholung wäre der IC bis zum Ausfahrtsignal gefahren. Er hielt aber unmittelbar am Bahnsteig.  

Bild 1 So wie der Zug angehalten wurde, war das kein Zufall. Die Zugspitze steht genau dort. wo der Bahnsteigt keine feste Kante mehr besitzt und völlig "ausgefranst" ist. Dies kann auch kein Lokführer wissen, der den Bahnhof Borken (Hessen) allenfalls von Durchfahrten mit der hier zugelassenen Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h kennt. Diese Anweisung kann er nur vom Fahrdienstleiter in Wabern erhalten haben und der Grund kann nur sein, dass hier den Reisenden - bei dem nicht planmäßigen Halt das Aussteigen gestattet werden sollte. Man ging ganz offensichtlich von einem längeren Stopp aus.

Bild 2 Das Zugende mit der Lok ist unmittelbar hinter dem Signal positioniert. Der Zug passt in seiner Läge optimal an die stark verkürzte Bahnsteigkante. Auch, dass der IC auf Gleis 3 eingefahren ist und nicht etwa auf Gleis 1 hatte scheinbar auch von Beginn an einen Grund?

Bild 3 Die Zuglaufanzeige weist den IC als 2376 von Karlsruhe Hbf. nach Stralsund aus. Es handelt sich um die einzige - auf der Main-Weser-Bahn - verkehrende IC-Relation im Zwei-Stunden-Takt.. Laut Fahrplan kann man unterstellen, dass dieser Zug planmäßig 10:18 Uhr seinen letzten Halt in Schwalmstadt hätte verlassen müssen. Weil er aber erst um 10:45 Uhr in Borken ankam, war er bereits verspätet unterwegs.Verspätungen bei dieser IC-Verbindung sind aus eigenen Beobachtungen nicht ungewöhnlich. das Gegenteil, Pünktlichkeit, wäre eher ungewöhnlich. Dieser IC fährt normal von Schwalmstadt ohne Halt in Wabern bis Kassel Wilhelmshöhe.

Bild 4 Bereits unmittelbar nach dem Halt gingen einige Türen auf. Zunächst verließen aber nur einzelne Reisende den Zug und benutzten den Halt für einer Raucherpause. 

Bild 5 Nach und nach wurden es dann aber immer mehr Personen, die sich auf dem Bahnsteig aufhielten.  

Bild 6 Die Reisenden verfügten offensichtlich über Informationen darüber, dass es nicht sehr bald weitergehen wird. Ich sprach diesbezüglich eine Person durch Zuruf an und erhielt als Antwort, dass den Reisenden per Lautsprecheranlage im Zug ein Oberleitungsschaden mitgeteilt worden sei. 

Bild 7 Bereits bei der Einfahrt des IC's befanden sich auch Reisende, die mit dem RE 30 Richtung Frankfurt / Main - planmäßige Abfahrt 10:54 Uhr - fahren wollten, auf dem Bahnsteig. Dieser Zug war zu dem Zeitpunkt der obigen Aufnahme auch bereits überfällig und wurde mit per Anzeige mit 35 Minuten Verspätung angekündigt. Immerhin: Er wurde noch angekündigt! Abholer standen bereits mit Fahrgästen dieses Zuges im telefonischen Kontakt. Dieser Zug hatte seit geraumer Zeit einen unplanmäßigen Halt in Felsberg-Gensungen. Der Hinweis auf einen Oberleitungsschaden kam auch aus dieser Richtung. Diese Angabe verdichtete sich im weiteren Verlauf dahingehend, dass im Bahnhof Wabern bei den dort stattfindenen Bauarbeiten ein Bagger eine Oberleitung heruntergerissen habe. - Nun war klar: Das kann dauern. 

Bild 8 Die Reisenden haben aus dem Zug oder vom Bahnsteigt den Lidl-Markt gesehen und gingen dort auch Besorgungen machen. Man hatte sich bereits auf einen längeren Halt eingerichtet.

Bild 9 Die Bahnhofsuhr zeigt 11:00 Uhr. Planmäßig müsste eigentlich um 11:01 Uhr der RE 30 nach Kassel auf Gleis 1 abfahren. Er war mit fünf Minuten Verspätung angezeigt. Es war schon spannend: Kommt er - oder kommt er nicht? Und was passiert wenn er tatsächlich kommt? Warum sollte er weiterfahren können und der IC nicht?

Bild 10 Der RE 30 nach Kassel fährt mit nur drei Minuten Verspätung tatsächlich auf Gleis 1 in Borken (Hessen) ein. Aus meiner Aufnahme Position ist der IC hier leider verdeckt.  

Bild 11 Also musste ich meine Position wechseln um beide Züge auf's Bild zu bekommen. Da der Zug noch nicht ganz steht, sind auf dieser Aufnahme noch keine Reisenden zu sehen.

Bild 12 Auch ein Blick in die andere Richtung liefert eine "einmalige" Aufnahme.  Ein solches Motiv bekommt man nicht so schnell ein zweites Mal vor die Linse.

Bild 13 Einige Reisende mit Ziel dem Borken (Hessen) haben den Zug verlassen. Durch die geöffneten Türen konnte ich eine Lautsprecherdurchsage im Zug wahrnehmen aber nicht verstehen. - Offensichtlich wurde den Reisenden dieses Zuges auch mitgeteil, dass hier zunächst einmal keine Weiterfahrt möglich sei.   

Bild 14 Es passierte dann über eine ganze Zeit hinweg nicht sehr viel. Die Reisenden im RE 30 saßen alle noch komplett im Zug. 

Bild 15 An der Position der beiden Züge hat sich auch nichts geändert.

Bild 16 dto.

Bild 17 Schließlich erhielten die Reisenden des RE 30 per Durchsage die Aufforderung den Zug zu verlassen, da dieser definitiv nicht mehr nach Kassel weiterfahren würde. Vielmehr war beabsichtigt diesen Zug von hier wieder nach Frankfurt / Main zurückfahren zu lassen. Ich war überrascht wie unglaublich viele Reisende den Zug nun verließen. Für solche Massen ist der Aufgang und Ausgang gar nicht ausgelegt. Ich sprach Reisende an, wie es denn nun weitergehen sollte. Sie sollten von Borken ihre Reise nach Kassel mit dem Taxi zurücklegen. Mir war natürlich bekannt, dass damit das einzige Taxiunternehmen in Borken völlig überfordert war. Von anderen hörte ich, dass ihnen mitgeteilt worden war, auch mit dem Bus fahren zu können.

Bild 18 dto

Nach dem die Reisenden den Zug vollständig verlassen hatten, befanden sich immer noch Reisende auf dem Bahnsteig. Sie erhielten schließlich aus dem Zug heraus die Durchsage, vom Zug zurückzubleiben, da dieser rangiert werden müsse. Wieder spannend für mich, da ich nicht genau wusste was jetzt geschen würde. Mir sind Rangierfahrten in Borken über die Ein- bzw. Ausfahrtsweichen bekannt, allerdings wird gewöhnlich nur eine Lok von einem Zugende an das andere rangiert, kein kompletter Zug. Ich wußte nicht wie dies vonstatten gehen sollte. Und zu meiner Überraschung passierte dies auch gar nicht.

Bild 19 Der Zug ist leer, es kann rangiert werden.

Bild 20 Der komplette Zug wurde nur einige Wagenlängen weiter geschoben und blieb in dieser Position schließlich stehen. Der Lokführer kam von seinem Steuerwagen am anderen Ende des Zuges zur Lok. Er wechselte dort die Zielangabe nach Frankfurt / Main. Zwischenzeitlich war den Reisenden im IC die Option angeboten worden, ebenfalls mit dem "Taxi" nach Kassel zu fahren oder mit dem Zug zurück über Frankfurt-West und dann über die ICE-Trasse nach Kassel Wilhelmshöhe bzw. zum Zielbahnhof Strasund zu fahren. Die Menschenmassen vor dem Bahnhof haben sich nochmals vergrößert. Inzwischen war auch reger Taxiverkehr zu beobachten. Taxis aus Fritzlar, Bad Zwesten, Bad Wildungen und später auch mit Kassler Kennzeichen sammelten die Gestandeten ein. Es waren offensichtlich eine größere Anzahl Dokumentabesucher unter den Reisenden die schnell nach Kassel kommen wollten.

Bild 21 Der IC nach Strasund verlässt den Bahnhof Borken (Hessen) in die Richtung, aus der er gekommen ist.

Bild 22 Der IC hat den Borkener Bahnhof inzwischen verlassen. Ich bin zu diesem Zeitpunkt immer noch davon ausgegangen, dass der RE 30 für die Rückfahrt nach Frankfurt / Main noch auf das eigentliche Richtungsgleis umgesezt wird. Dies stellte sich aber als Irrtum heraus. Das Versetzen des Zuges in die obige Position diente nur dazu, den Zug aus dem Signalbereich herauszubekommen - die Strecke ist ja für Linksfahren in beiden Richtungen ausgelegt. Ich hatte nicht mehr an das Signal gedacht, welches an der Fußgängerbrücke hängt, von der ich meine Aufnahmen machte. - Ich stand hinter dem Signal und konnte es deshalb nicht einsehen.

Bild 23 Dem Lidl hat diese Menschenmasse sicherlich zu einem erkennbaren Umsatzanstieg an diesem Tag verholfen.

Bild 24 dto.

Bild 25 RE 30 kurz vor seiner Rückfahrt nach Frankfurt / Main

Bild 26 Das in relativ großer Entfernung stehende Gleissperrsignal (Rangiersignal) am Gleis 1 in Richtung Frankfurt / Main hatte ich wahrgenommen - und das Hauptsignal an der Fußgängerüberführung nicht. Warum allerdings dieses Gleissperrsignal - es handelt sich ja um ein Rangiersignal - scheinbar zusammen mit dem Hauptsignal die Fahrt freigab, kann ich mit meinen laienhaften Bahnkenntnissen nicht erklären. Ich weiß nur, dass im Bahnbetrieb eigentlich zwischen Zug- und Rangierfahrten unterschieden wird. Weil ich das Hauptsignal nicht eingesehen habe, könnte es sein, dass der Zug die erste Etappe gemächlich als Rangierfahrt zurückgelegt hat? Vielleicht kann mir ein Eisenbahnprofi einmal auf die Sprüge helfen?

 

Bild 27 So sieht das Hauptsignal aus, welches ich von meinem Aufnahmestandort nicht einsehen konnte. Oben ist auch der Gegengleisanzeiger erkennbar. Die Signalanzeige bei der Ausfahrt des RE 30 vom Gleis 1 in Richtung Frankfurt / Main ist mir deshalb leider nicht bekannt.

Bild 28 Um 11:59 Uhr setzt sich der Regionalexpress von Gleis 1 zu seiner Rückfahrt nach Frankfurt / Main in Bewegung - die erste Etappe auf Linksfahrt. Die pünktliche Abfahrt in diese Richtung hätte für den RE 30 eigentlich um 10:54 Uhr von Gleis 2 erfolgen müssen. Das bedeutet, dass dieser Zug nun mit 65 Minuten Verspätung unterwegs war. Für die widrigen Umstände eigentlich noch vertretbar. Er nahm nun zeitlich fast die Position des eigentlich fälligen RE 98 ein, der in Borken um 11:42 Uhr hätte abfahren müssen.

 

Bild 29 Das Gleissperrsignal ist in dem Augenblick wieder auf "Rot" gefallen, als der Steuerwagen gerade den Aufnahmeausschnitt am linken Bildrand verlassen hat.

Dieser dokumentiert "Ausnahmezustand" wäre für den Eisenbahnfan nur noch zu toppen gewesnen, wenn der IC und der Regionalexpress den Borkener Bahnhof in Parallelfahrt - einer rechts und einer links - verlassen hätten. Schade, wäre signaltechnisch sicher möglich gewesen. Vielleicht wollte man den Fahrgästen des IC's einfach suggerieren, dass Ihr Zug Vorrang genießt. Schließlich darf man seine Fahrgäste im IC nicht verprellen. Den Wenigsten wird bewußt sein, dass die Fahrzeit des Regionalexpresses aufgrund zweier zusätzlicher Halte auch nur 5 Minuten länger ist nach Frankfurt / Main.

Ein spannender Aufenthalt am Bahnhof Borken endete für mich um 12:00 Uhr. Eine Überprüfung um 14:00 Uhr zeigte, dass wieder nach Plan gefahren wurde. Wahrscheinlich erreichte der umgeleitete IC den Bahnhof Wilhelmshöhe später, als wenn er nach Beseitigung des Oberleitungsschadens von Borken seine Fahrt Richtung Norden fortgesetzt hätte? Für die Fahrgäste erscheint es aber "gefühlt" positiver in Bewegung zu sein, als stundenlang in einem heruntergekommenen Provinzbahnhof, mit Blick auf einen noch weiter heruntergekommenen Güterschuppen von annodazumal, herumzustehen.

 

Quelle: HNA vom 20.06.2017

Eine solche kleine Zeitungsnotiz ist der Vorfall, der hunderten Reisenden einen Strich durch Ihre ganz persönliche Tagesplanung gemacht hat, der regionalen Presse wert. Kein Reporter war vor Ort, der sich ein persönliches Bild von den Umständen, die den Reisenden entstanden sind, hätte machen können. Zu jedem Stück verbeulten Blech wird sofort hingefahren und möglichst noch live berichtet. Immerhin hatte sich der Vorfall bis zu den Taxiunternehmen in Kassel herumgesprochen

Obwohl sich nun die Reisenden, mit den Ausnahmen derjenigen Personen, die die Rückfahrt/Umleitung mit dem IC nach Frankfurt-West in Kauf genommen haben, alle auf dem Vorplatz des Borkener Bahnhofs versammelt haben - blieb alles völlig unaufgeregt - ja geradezu gleichgültig.

Woran lag es? Ich vermute an den Smartphones. Alle waren emsig damit beschäftigt, den Rest der Welt mit der Information zu versorgen, wo sie gerade gestrandet sind. Da soll noch einer sagen: Die Dinger taugen nichts!

Ich habe mit verschiedenen Reisenden gesprochen und auch sie haben mir breitwillig und entspannt ihre eigenen Geschichte erzählt. Ein Mann wollte nach Berlin zu einer Konferenz und machte sich nun keine Illusionen mehr, dass er diese noch vor ihrem Ende erreichen kann. Er wird seine Heimreise antreten und bei Gelegenheit zurückfahren.

Eine andere Person wollte ein Auto abholen und hat dort schon telefonisch abgesagt, da er das Ziel auch nicht mehr erreichen kann. Er wird das Auto morgen holen und wollte in Borken übernachten.

Viele gaben an sie wollten eigentlich zur Dokumenta nach Kassel. Es war die einzige "Spezies" Reisende, die doch einen leicht genervten Eindruck hinterließen. Dies ist auch völlig nachvollziehbar, da man ja das Ziel praktisch schon vor Augen hatte.

Eigentlich hatten die Reisenden des IC's noch insoweit viel Glück, dass der Zug in Borken angehalten wurde. Sie konnten den Zug verlassen, rauchen und sogar Einkäufe vornehmen. Wären sie auf freier Strecke zwischen Borken und Wabern liegengeblieben, wäre dies deutlich schlechter für sie gewesen. Wenn man ein Blick auf den Schadenseintritt, der mit 10:30 Uhr angegen wird, und auf das Einfahren des IC's in Borken um 10:44 Uhr wirft, muss man unterstellen, dass hier ein Notfallmanagement gewirkt hat bzw. die Fahrdienstleitung sehr schnell und gut reagiert hat.

Letzte Aktualisierung: 21.06.2017

14.04.2017

Kleine Exkursion nach Wabern-Uttershausen, Wabern, Melsungen und Bebra

 

 

- In Bearbeitung -